[Beispieltext] Eine längere Reise mit dem Fahrrad will richtig vorbereitet sein. Soll eine Fahrradreise nicht ins Wasser fallen, sind gute Vorbereitung und ein Blick auf die Wetterkarte wichtig, rät ADFC Vorstandsmitglied Ingrid Dingerdissen.
Langlebige Fahrräder haben verwindungssteife Rahmen.
Schwerere Fahrer nutzen gern stabilere 26-Zoll-Laufräder.
Und verkehrssicher muss das Fahrrad sein.
Wer sich beim Check in professionelle Händlerhände begibt, zahlt nicht mehr als 40 bis 50 Euro für die Inspektion.
Der ADFC rät, Bremsen, Beleuchtung und Mäntel auf Funktionstüchtigkeit zu überprüfen.
Da es bei Rad und Komponenten in den vergangenen Jahren einen großen Qualitätssprung gegeben habe, müsse kein großer Werkzeugkoffer mehr mitgenommen werden.
In der Regel genüge Flickzeug, Ersatzschlauch in der passenden Größe, Luftpumpe und ein kleines Universalwerkzeug - etwa zum Justieren der Schaltung.
Mit Gepäck kommt das Thema Sicherheit ins Spiel.
Gepäckträger sollten allein aus versicherungstechnischen Erwägungen nicht über das empfohlene Gewicht hinaus beladen werden.
Das Fahrverhalten ändert sich auch, wenn die Gepäcklast ungleichmäßig verteilt wird.
Der ADFC empfiehlt nach Beladung einen Bremscheck und höheren Reifendruck.
Eine Regel lautet: die Taschen möglichst tief hängen. Weil dann der Schwerpunkt dem Untergrund näher kommt, liegt das Rad besser auf der Straße.
Zur Sicherheitsausstattung gehört bei längeren Strecken ein Verbandskasten. Nach Auskunft des ADAC gibt es sichere Helme schon ab 20 Euro.
Für den Familientrip mit Kindern sind laut ADFC zufolge nur Etappen von täglich 20 bis 30 Kilometern ratsam.
Schwingen sich Radtouristen mit durchschnittlicher Kondition auf den Sattel, sind Tageslängen von 60 bis 80 Kilometern gängig.
Ein Thema ist auch auf der Reise die richtige Ernährung: Geraten wird zum reichhaltigen, aber nicht üppigen Frühstück, um vormittags möglichst zwei Drittel der Tagesetappe zu schaffen.
Am Rahmen darf der Flaschenhalter nicht fehlen, denn zwei bis drei Liter Flüssigkeit am Tag sind auch für Radtouristen ein Muss.
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